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8 Tipps um das Eigenheim im Sommer kühl zu halten

30.07.2019
8 Tipps um das Eigenheim im Sommer kühl zu halten

Was kann man tun, damit die eigenen vier Wände nicht zur Sauna werden? So sehr wir die Wärme im Sommer auch genießen, in der Wohnung kann sie für uns schnell zum Problem werden. Die Straßen und Häuserwände speichern die Wärme in ihren Steinmassen und geben sie in der Nacht nur langsam wieder ab. Besonders im Dachgeschoss klettern die Temperaturen rasch auf Werte um die 30° C. Das kann zu Schlaflosigkeit und Kreislaufbeschwerden führen. Wir geben zehn Anti-Hitze-Tipps, mit denen Sie Ihr Zuhause kühl halten.

1. Handfeuchte Tücher aufhängen
Um der Hitze zu trotzen, hilft es, handfeuchte Tücher oder Bettlaken mit hohem Baumwollanteil im Raum aufzuhängen. Die Stoffe werden zum Beispiel vor das Fenster oder über zwei Stühle gehängt.
Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen und die Umgebung abgekühlt.
Noch wirkungsvoller ist es, wenn man den entstehenden Dampf gleich durch einen trockenen Luftzug (mit Hilfe eines Ventilators) abtransportiert, damit weitere feuchte Luft verdunsten kann.

2. Teppiche wegräumen
Beim Kühlen der Zimmer helfen auch massive Fußböden. Denn sie nehmen die Wärme aus der Raumluft auf. Lose und schwere Teppichböden sollte man daher im Sommer wegräumen. Sie wirken wie eine Wärmedämmung und verhindern, dass der Boden Wärme speichert.

3. Richtiges Lüften
Grundsätzlich erwärmen sich Innenräume nur dann, wenn das Sonnenlicht ungebremst in den Wohnraum gelangt oder wenn es tagsüber eine direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich gibt, etwa durch geöffnete Fenster und Türen. Lüften Sie daher nur gegen Abend und schließen Sie die Fenster, bevor Sie morgens das Haus verlassen. So kann keine warme Luft ins Haus strömen und Bauteile und Einrichtung übermäßig aufheizen.
Wird dennoch gelüftet, kann es zu Feuchteschäden am Mauerwerk kommen, wenn warme und feuchte Außenluft im Keller auf Kälte trifft. Denn die kalten Wände und andere Bauteile im Untergeschoss kühlen die hereinströmende Luft rasch ab. Dies führt zur Kondensation des Wasserdampfes in der Luft. Das Kondenswasser wiederum durchfeuchtet den Putz und kann Schimmelbildung fördern.

4. Jalousien und Fensterläden
Über die Fenster – selbst wenn sie geschlossen sind – kommt die Hitze ohnehin am besten in die Wohnung. Um das zu verhindern, ist eine Beschattung von Außen wichtig, damit die Wärme erst gar nicht in die Wohnung gelangt. Am wirkungsvollsten ist dabei ein heller, außen angebrachter Sonnenschutz – etwa eine Jalousie oder Fensterläden – der den größten Teil des Lichts und der Wärme reflektiert.

So kann man die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent reduzieren. Eine Innenbeschattung durch Vorhänge oder Rollos mindert die Sonneneinstrahlung demnach nur um 25 Prozent – und das auch nur, wenn der Blendschutz hell ist.

5. Klimaanlage
Unter allen Möglichkeiten, sich im Haus vor brütender Hitze zu schützen, ist außer einer Wärmedämmung die Klimaanlage sicherlich die effektivste. Es gibt mobile Kleingeräte, die sich besonders dafür eignen, einzelne Zimmer zu klimatisieren. Größere Ausführungen lassen sich an der Außenwand anbringen und können auch mehrere Räume kühlen.
Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Klimaanlage viel Strom frisst und daher nicht nur in der Anschaffung für hohe Unkosten sorgt. Ein durchschnittlich großes Raumklimagerät verbraucht im Monat so viel Strom, wie eine Kühl- und Gefrierkombination im ganzen Jahr. Zudem muss bei Block- und Kompaktgeräten die Abluft über einen Schlauch nach außen transportiert werden. Das geht nur durch ein geöffnetes Fenster oder eine Tür.

6. Überflüssige Elektrogeräte ausschalten
Elektrogeräte wie Computer, Fernseher, Spülmaschine und Fön produzieren Wärme. An ohnehin schon warmen Tagen daher nur jene Geräte anzumachen, die auch wirklich gebraucht werden. Ein verzichtbares Gerät ist zum Beispiel der Wäschetrockner. Die Wäsche trocknet bei warmen Temperaturen und Sonnenschein auch sehr gut an der Leine auf dem Balkon oder im Garten. Geräte, die im Moment nicht gebraucht werden, sollten komplett abgeschaltet werden. Denn im Stand-by-Betrieb können sie immer noch Wärme abgeben.

Möglichst wenig Hitze sollten Bewohner auch beim Kochen produzieren. Bei manchen Gerichten kann der Koch die Platten kurz vor Schluss ausschalten. Denn sie geben weiterhin Wärme ab. Im Sommer ist zudem der Einsatz von Abzugshauben besonders sinnvoll – sie tragen die warme Kochluft nach draußen, ohne dass die Hitze von draußen in die Küche dringt.

7. Eiskalte "Wärmflasche"
Gerade nachts, wenn man schlafen möchte, können die heißen Temperaturen unerträglich werden. Dabei ist aber laut Schlafexperten nur der Zeitpunkt des Einschlafens problematisch. Ist man erst einmal weggenickt, stört die Hitze auch nicht mehr. Als kühlende Erfrischung hilft auch eine Wärmflasche mit kaltem Wasser, die man einfach zwischen die Oberschenkel legt. Die Kälte verteilt sich dann über das Blutbahnsystem gleichmäßig im ganzen Körper.

8. Nachthemd ins Eisfach
Alternativ können auch die Nachtwäsche oder das Bettlaken in einer Kunststofftüte ins Eisfach gelegt werden. Nach dem Überstreifen erfrischt die Kälte angenehm und hilft dem Körper, die Temperatur zu senken, bis man eingeschlafen ist. Kaltes Duschen hingegen bringt den Kreislauf erst richtig in Schwung, daher sollte lieber lauwarm geduscht werden. So weiten sich die Poren der Haut und können Temperatur und Feuchtigkeit am besten ausgleichen.

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